Drama am Havelkanal

Am Boden zerstört mussten die Petrijünger des Angelvereins Falkenrehde ihre Niederlage eingestehen – und die Anhänger des Freiwillige Feuerwehr Falkenrehde e.V. konnten nach langen Jahren der mehr oder weniger knappen zweiten Plätze beim traditionellen Wettangeln endlich auf das Siegertreppchen springen.

Das Siegerteam Freiwillige Feuerwehr Falkenrehde e.V.

Es ist nicht überliefert, ob Marco Massar den Inhalt seiner allseits gelobten Fischsoljanka selbst erangelt hat, aber als Bester in der Einzelwertung der Feuerwehrangler hat er mal eben 1575 g in die Waagschale geschmissen, mit fünf Weißfischen und null Grundeln auch qualitativ hochwertig. Auf seiten der Vereinsangler konnte der Chef Hans Pollack immerhin 1105 g beisteuern und damit die Trophäe des Einzelsiegers des AV einheimsen. Insgesamt brachten die Feuerwehrfischer 7.085 g auf die Waage, der Angelverein musste sich mit 6.965 g begnügen. Macht genau 120 g Unterschied und brachte die Erde zum Beben.

So jedenfalls die Presseschau, die Detlef Edeling für uns zusammengestellt hat:

Das Wettangeln in der Presse :)

Kreisligameisterschaft klar gemacht

Vor rund 250 Zuschauern gewannen die Herren des FSV ’95 Ketzin/Falkenrehde nicht ganz unverdient 1:0 gegen den SV Alemania 49 Fohrde und konnten damit die Saison vorzeitig mit der Meisterschaft krönen. Für Falkenrehde ein weiteres Stück Fußballgeschichte, denn neben den Fußball-Urgesteinen Eckhard Schnabel und Günter Koppe, die jahrelang gemeinsam den Nachwuchs trainierten, waren zahlreiche Gründungsmitglieder der Falken sowie ehemalige Spieler der Ursprungsvereine SG 62 Falkenrehde und BSG/SV Lok Ketzin unter den Fans, die das Auf und Ab der Falken beobachten konnten.

Die verwahrten sich auch sehr energisch gegen den Begriff „Zuschauerrekord“, hatte man doch zu besten Zeiten über 400 Menschen, die sich auf dem Falkenrehder Sportplatz trafen. Und konnten sich ein bisschen Lästern auch nicht verkneifen, als es glanz- und (trotz zwei guter Konterchancen der Gäste) torlos in die Halbzeitpause ging. Umso lauter der Jubel, als Michael Schwarz der einzige Treffer in der Partie gelang und Schiedsrichter Enrico Sengespeick mit dem Abpfiff die Aufstiegsparty eröffnete. Wer die verpasst hat – letzte Chance Saisonendspiel:

Ein wunderbares Kompliment

erhielten die Falkenrehderinnen und Falkenrehder, die bereits im Zweiten Weltkrieg hier ansässig waren, von Jean-François Lavrut, der in Gedenken an seinen Vater dieses Fotobuch herausgebracht hat. Ein Exemplar hat er dem Ortsbeirat übersandt, vielen Dank dafür!

Dazu schrieb er:

Wir werden demnächst Auszüge veröffentlichen.