Möge ein jeder vor seiner eigenen Tür kehren, in der eigenen Straße oder mit uns zusammen am Dorfgemeinschaftshaus, es ist wieder Zeit für den Frühjahrsputz am 21.03.. Um 9:30 Uhr soll es losgehen, um die Fläche rund um das Dorfgemeinschaftshaus ein bisschen aufzuhübschen. Kommt gerne vorbei!
Danach trifft man sich in gemütlicher Runde unter der Markise oder macht sich gemütlich auf den Weg zum Sportplatz. Dort findet nämlich ab 12:00 Uhr das Spiel der Ü 40 der Falken gegen den Dauerrivalen SV Dallgow 47 statt, ab 14:00 Uhr spielen die Ü 50 gegen den Dauergegner im Kreispokal SG Bornim. Beides keine leichten Spiele, doch der richtige Kracher an diesem Wochenende wird das Kreisoberligaduell der Herren gegen Ziesar sein, Sonntag 15:00 Uhr. * hoffentlich Freude!
Das Stadtradeln läuft wieder, und Ketzin und die Ortsteile machen mit. Seit Montag bis zum 13. Juli 2025 sammeln Radfahrerinnen und Radfahrer wieder Kilometer für den Klimaschutz. Anmelden auf www.stadradeln.de/ketzin-havel, Team auswählen (gerne die Falkenrehder Fahrradfreunde) und Kilometerbuch führen oder die eigenen Fahrten direkt über die App auf dem Smartphone erfassen und fertig. Wer sich lieber nicht tracken lassen oder anmelden will, kann seinen Kilometerstand auch gerne der Ortsvorsteherin unter 03323380340 ansagen.
Mit der Teilnahme können wir uns nicht nur an der gesunden Fortbewegung durch eine doch ansehnliche Landschaft freuen, sondern auch den Klimaschutz unterstützen. Dass dies auch in Ketzin/Havel und den Ortsteilen dringend angegangen werden muss, zeigt ein Bericht für das Projekt „Erstellung und Test einer Checkliste für den Einstieg in die kommunale Klimaanpassung für kleine Kommunen in Brandenburg„, hier verlinkt auf das Bürgersystem von Ketzin/Havel. Erstattet wurde er im Bauausschuss im Juni und analysiert, auf welchen Feldern die Kommune sich auf Klimaveränderungen einstellen kann und muss. Für sog. vulnerable Gruppen, besonders gefährdete Menschen wird der Handlungsbedarf bereits jetzt „aktuell und in naher Zukunft“ als „mittel“ und in ferner Zukunft als „hoch“ eingeschätzt. Hierzu zählen u.a. auch die über 65jährigen, für die der Kreisseniorenrat das folgende Hinweisblatt veröffentlicht hat:
Das Umweltbundesamt hat für die Bevölkerung einen „Hitzeknigge“ herausgegeben, in dem für weitere verletzliche Gruppen wie Kleinkinder, Schwangere oder körperlich oder im Freien Arbeitende Tipps zu finden sind.
Doch nicht nur die Menschen, auch die Natur leidet. „Erdelöcher fallen trocken“, konstatiert der Bericht, und trotz insgesamt geringer Vermehrung von Schädlingen im Wasser breitet sich die Grundel aus (die von Anglern inbrünstig gehaßt wird), und auch der „Rote Amerikanische Sumpfkrebs“ ist bereits gesichtet worden, „eine invasive Art, die vom Klimawandel profitiert“.
Ein weiteres Handlungsfeld ist daher z.B. die Trockenheit bei Neuanpflanzungen von Bäumen und Absterben von Altbaumbeständen, die immer häufiger zu Schäden führen wie bei dem gestrigen Unwetter, für das eine Orkanwarnung herausgegeben wurde: Äste von unter Trockenheit leidenden Bäumen werden abgerissen, ganze Bäume fallen um und beschädigen im schlimmsten Fall Infrastruktur und Eigentum wie Häuser und Fahrzeuge. Letztere sind gestern zumindest auf dem Sportplatz nicht zu Schaden gekommen, und auch insgesamt hielt es sich diesmal in Grenzen. Aber perspektivisch ist mit häufigerem Aufkommen solcher Extremwetterereignisse zu rechnen.