Ein letztes Mal

Am morgigen Samstag wird in Ketzin das neue Sportgebäude offiziell eröffnet. Seit Anfang des Jahres war der Rasenplatz gesperrt und musste saniert werden, jetzt ist alles fertig und die Ü 40 darf als erste den Fußballreigen in Ketzin eröffnen. Die Zweite und die Erste Herren spielen aber am Sonntag noch mal – ein letztes Mal für dieses Jahr – in Falkenrehde. Beide Teams haben in Falkenrehde gespielt und zahlreiche Besucher angelockt. Das hat natürlich Spaß gemacht, war aber für die unmittelbaren Nachbarn auch eine Herausforderung. Danke an alle Fußballfans, die vorbeigekommen sind, und Danke auch an alle, die es ausgehalten haben, obwohl sie keine Fans des Rasensports sind. Am Sonntag startet die Zweite um 11:30 Uhr gegen die Spielgemeinschaft aus Eintracht Falkensee II und den Astrein Kickers, umd 15 Uhr ist Anpfiff des Spiels der Ersten gegen die SG Blau-Weiß Pessin.

Hoftrödel und Windräder – Ortsbeiratssitzung am 07.09.

Eigentlich könnte auch dieser Beitrag mit Warnhinweis kommen: Vorsicht, irreführende Überschrift. Neben zahlreichen weiteren Themen liegt bei der Ortsbeiratssitzung am kommenden Montag eine Beschlussvorlage „Abschnittsbildung für die Erhebung von Straßenbaubeiträgen für die Baumaßnahme Uetzer Weg“. Dabei sind Straßenbaubeiträge im Land Brandenburg abgeschafft. Es werden keine Beiträge von den Anwohnern erhoben. Im Beschluss geht es um die Abrechnung gegenüber dem Land.

Wer sich für die Entwicklung der Windkraft in Falkenrehde und Etzin interessiert, aber in der letzten Woche keine Zeit hatte, an der Informationsveranstaltung der e.disnatur teilzunehmen, kann sich am Montag schlau machen. Herr Herrmann stellt in der Sitzung die anstehenden Projekte vor, nämlich das Repowering bestehender Anlagen, für die der Bebauungsplan der Renergiefarm geändert werden soll. Die Planungsunterlagen liegen noch bis 11.09.2026 im Raum EG O1 in der Rathausstr. 29 aus, online sind sie auf der Seite der Stadt Ketzin/Havel unter „Öffentlichkeitsbeteiligung“ eingestellt.

Warntag 11.09.2026 11:OO Uhr

Nicht erschrecken!

Wenn das Handy richtig laut wird, ist Warntag. Am 10. September ist es wieder soweit, der bundesweite Warntag des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe läßt um 11 Uhr den Warnruf ertönen, um 11:45 Uhr ist Entwarnung. Jedenfalls so ungefähr, je nach Übertragungsweg kann das unterschiedlich ausfallen. Dabei werden nicht nur unsere Sirenen angeschmissen, denn es handelt sich um eine zentrale Probewarnung über das Modulare Warnsystem. Dazu gehören neben Radio-und Fernsehsendern oder Lautsprecherwagen als analoge Mittel natürlich auch alles, was das moderne Smartphone so bietet. Außer Messenger. Dafür aber ein zusätzlicher Warnweg über DAB+ namens ASA DE, Automatic Safety Alert, Automatischer Sicherheitsalarm.

Vor allem ertönen die offiziellen Warnapps NINA (hier bei GooglePlay, hier im AppStore), die vom Bundesamt betrieben wird , WarnWetter vom Deutschen Wetterdienst (hier bei GooglePlay, hier im AppStore) und Katwarn (Appstore, GooglePlay). Letztere wird von einer privaten GmbH im Auftrag „von Behörden und Sicherheitsorganisationen“ zur Verfügung gestellt. In der Broschüre „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“ informiert das Bundesamt über Hilfsmöglichkeiten, die im Ernstfall zur Verfügung stehen, aber auch über Selbsthilfemaßnahmen, die für die verschiedensten Krisensituation ausgearbeitet sind. Eine Checkliste gibt es hier.

Was in keiner Krisensituation fehlen darf – ein gutes Buch. Gute Ratschläge, gute Unterhaltung, gute Information – wichtig in jeder Lebenslage. Ein Grund mehr, am Mittwoch mal in der Bibliothek vorbeizuschauen.