von der Sonne angestrahlte Krokusse

Jetzt zählt’s – 3, 2, 1

Man traut sich gar nicht mehr, noch was zu schreiben, weil es am nächsten Tag schon überholt sein kann. Heute stieg die Inzidenz im Landkreis auf über 120. Wenn dies morgen und übermorgen noch so bleibt, werden die Lockerungen wieder zurückgenommen. Im Moment dürfen Kids noch in 20er-Gruppen trainieren, vermelden die Falken auf ihrer Webseite, und auch das ist schon fast wieder Geschichte, weil der dreitägige Warnzeitraum beginnt. Bleibt die Inzidenz über 100, wird wieder verschärft. Über Ostern wird es „Ruhetage“ geben, was bei schönem Wetter heißt, dass man sich allenfalls beim Spazierengehen trifft. Und auch da nur auf Abstand. Oh, jetzt ist die Osterruhe wieder gekippt. Es ist echt schwierig, dran zu bleiben, wenn man nicht den ganzen Tag Nachrichten sehen/hören/lesen will. Aber ja, Ostern mal ganz in Ruhe ist trotzdem eine gute Idee.

Noch ist es kalt, aber die Frühjahrsboten sind zuverlässig erschienen: Krokusse, Schneeglöckchen und eine vorwitzige Osterglocke freuen sich an der Sonne.

Und auch der eine oder andere Gast in Frühlingslaune schaut vorbei. Es wird Zeit für den Frühjahrsputz, dessen gemütlicher Teil, nämlich das Mittagessen von und bei der Feuerwehr, leider ausfallen muss. Muss halt jede/r für sich werkeln, sind die Ostertage doch nah und auch die entsprechende Deko schon ausgebracht. Auch die musste individuell produziert und/oder gestaltet werden, die Keramikmalerei im Dorfgemeinschaftshaus kann derzeit auch nicht stattfinden. Und auch das Osterfeuer fällt aus, wie auch alle weiteren Veranstaltungen und Treffen, die im Frühjahr stattgefunden hätten.

Das Dorfgemeinschaftshaus ist noch geschlossen, und auch die Ortsbeiratssitzungen finden ohne BügerInnenbeteiligung statt (auch wenn es möglich ist, diese coronakonform durchzuführen). So fand die letzte Sitzung am 15.03.2021 im großen Saal statt, um mit der Bürgerinitiative „Potsdamer Norden“ über den Stand des Bauvorhabens „Rastanlage Havelseen“ zu besprechen. An diesem Tag war gerade die Verpflichtung zur Veröffentlichung der Bauunterlagen abgelaufen, bis zum 15.04.2021 können noch Einwendungen erklärt werden. Hierzu hatte die BI auch in Falkenrehde die „Gute(n) Argumente dagegen“ verteilt, wo die Details der Einwendungsmöglichkeiten anschaulich erläutert werden. Dass die Beteiligungsmöglichkeiten des Ortsbeirats nach der Kommunalverfassung nicht unbedingt weitreichend sind, ist bekannt. Überraschend fand der Ortsbeirat, dass nach den Planungsunterlagen aber auch eine Beteiligung der Stadt Ketzin/Havel nicht erfolgt. Umso wichtiger, sich an den Einwendungen wenigstens als Personen zu beteiligen. Denn bei den geplanten Dimensionen wäre es verwunderlich, wenn Falkenrehde nichts von Lärm und Licht der Raststätte mitkriegt. Und den Gedanken, dass nächtens Autofahrer aus den umliegenden Dörfern „mal kurz ein Sixpack an der Tanke holen“, finde ich auch nicht gerade beruhigend.

Trotz der Schließung, die auch den Jugendclub betrifft, hat der Ortsbeirat am Montag beschlossen, Anmeldungen für Familienfeiern u.ä. erstmal entgegenzunehmen. Mit dem Hinweis: Wir können die Saalnutzung nur ermöglichen, wenn die Corona-Schutzregelungen es erlauben. Im Moment gilt wieder, dass sich insgesamt fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen dürfen, dafür braucht man keinen Saal. Veranstaltungen zur Unterhaltung sind auch nur soweit erlaubt. Jetzt gerade jedenfalls, doch dies kann sich stündlich ändern. Zwar sollen die Regelungen bis Mitte April gelten, die Verlängerung bzw. die „Notbremse“ können jederzeit zu weitergehenden Einschränkungen führen.

Sonst bleibt nur das übliche: Radfahren, spazieren gehen, joggen, walken mit und ohne Stock. Die ganz mutigen trauen sich auf Inlineskates, jedenfalls an den schönen, sonnigen Tagen. Und zumindest die Wetterprognose sieht ja ganz gut aus.

Zwei Stoffhasen auf einer Gartenbank mit Blumenkorb, nebenan eine Katze
Gemeinsam im Grünen und auf Abstand – geht doch!

Zu Hause bleiben …

ist das Gebot der Stunde. Jedenfalls für alle, die es einrichten können. Seit Samstag gilt eine verschärfte Umgangsverordnung, die Kontaktbeschränkungen und – seit Überschreiten der 200-Inzidenz- auch Ausgangsbeschränkungen vorsieht. Wenig läuft noch, so muss auch die Bibliothek im Januar geschlossen bleiben. Viel muss verschoben oder abgesagt werden: So können wir dieses Jahr die Weihnachtsbäume nicht bequem von den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr abholen lassen, sondern müssen diese selbst entsorgen. Am 18.01.2021 ist die Abholung durch die HAW vorgesehen.

Umso schöner, dass die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden auch andernorts geschätzt wird. Unvergessene Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr und ihres „e.V.“ z.B. mit der Gulaschkanone für die Potsdamer Garnisonskirche brachten den Falkenrehder Siegfried Grube zu einer Spendenaktion in seiner Potsdamer REWE-Filiale im Marktcenter. Hier ein Bericht, der uns als Bild übersandt wurde und vermutlich aus dem „Heveller“ stammt.

Sicherheitsabstand inklusive: Herr Grube überreicht der Freiwilligen Feuerwehr Falkenrehde in Gestalt von Detlef Edeling und Marco Massar den Spendenscheck

Apropos 18.01.2021: An diesem Tag wird es auch eine Ortsbeiratssitzung geben, hier die Einladung:

Um Anmeldung wird gebeten.

Am öffentlichen Charakter der Ortsbeiratssitzung ändert sich nichts. Wir bitten aber alle, die teilnehmen wollen, sich vorher über ortsbeirat@falkenrehde.de anzumelden. Dann findet die Sitzung im großen Saal statt.

Kein Knutfest, menno …
Ein schönes Neues Jahr 2021

Prost Neujahr

klingt dieses Jahr viel angemessener, es hat etwas von einem Stoßseufzer. Die Coronapandemie hat uns jetzt im Winter voll im Griff und ein Ende ist nicht abzusehen. Das Knutfest wird ausfallen, und die Öffnung der Bibliothek ist auf den 13.01.2021 verlegt. Jedenfalls, wenn die Bibliotheken dann wieder öffnen dürfen.

Wir werden sehen. In jedem Falle wünscht der Ortsbeirat Ihnen für 2021 alles erdenklich Gute, Gesundheit und Glück!

Weihnachtsgrüße aus dem Dorfgemeiinschaftshaus Schneemann und Weihnachtsmann

Es wird wieder besser

Wir haben ein Jahr (fast) hinter uns gebracht, das häufig mit „seltsam“ und „schwierig“ beschrieben wird. Auch wenn wir jetzt die Feiertage anders verbringen als in früheren Jahren, muss es doch nicht schlechter sein.

Mit den besten Wünschen für Neue Jahr verbinden wir die Hoffnung, dass wir alle aus diesen ungewöhnlichen Zeiten gestärkt herauskommen und uns daran machen, unsere Vereine und die Gemeinschaft in Falkenrehde wieder in Schwung zu bringen.

Weihnachtsstern

Einen besinnlichen Ersten Advent

wünscht der Ortsbeirat Ihnen allen, Einwohnerinnen und Einwohnern, Nachbarn, Gästen.

Als kleines Licht der Hoffnung wird in den nächsten Tagen der Weihnachtsbaum im Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt werden. Er ist nur von außen zu bewundern. Veranstaltungen werden in diesem Jahr nicht mehr stattfinden.Die Seniorenweihnachtsfeier im Gutshof Havelland ist ebenfalls abgesagt, wie auch der Familienweihnachtsmarkt. Bei einer extrem gestiegenen und womöglich weiter steigenden Inzidenzzahl von aktuell 163 Infizierten ist selbst bei einer Veranstaltung unter freiem Himmel nicht die nötige Sicherheit vor Ansteckung gewährleistet.

Dorfgemeinschaftshaus geschlossen

Leider macht die deutlich über 60 liegende Inzidenzahl der Corona-Neuinfektionen weitere Maßnahmen erforderlich. Der Bürgermeister Herr Lück informierte über die stattfindenden Landtagssitzung und wird die Änderungen der Umgangsverordnung nach Erhalt – wahrscheinlich morgen früh – weiterleiten.

Bereits jetzt ordnete er die Schließung der Dorfgemeinschaftshäuser an. Es dürfen nur noch Ortsbeiratssitzungen stattfinden, und auch die nur in der gebotenen Kürze. Derzeit denken wir über eine Verschiebung der für den 9.11. geplanten Sitzung nach, wir werden berichten.

Havelland in der roten Zone

Mit einem Inzidenzwert von 54,60 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner ist das Havelland jetzt tiefrot. Weitere Maßnahmen sind jetzt erforderlich, so auch die Maskenpflicht in Gebäuden. Die heutige Stadtverordnetenversammlung wird verschoben und wird wohl in der Turnhalle stattfinden.

Zweite Stufe ausgelöst

Wie Bürgermeister Lück heute vormittag informierte, gilt ab heute bis zum 03.11.2020 die Allgemeinverfügung des Landkreises für die Überschreitung der 35er-Grenze von Neuinfektionen.

Dies hat u.a. zur Folge, dass bei Feierlichkeiten von allen Personen, die sich im Raum bewegen und nicht auf ihrem Platz bleiben, auch in den Räumen ein Mund-Nasenschutz zu tragen ist. Dies gilt auch in den Fluren u.a., wo ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Maskenpflicht gilt in Ketzin übrigens auch am Fähranleger und auf der Fähre.

Außerdem sind im Dorfgemeinschaftshaus nicht mehr als 25 Personen bei privaten Feiern erlaubt.

Wie bereits gestern berichtet, muss eine Voranmeldung von Veranstaltungen erfolgen, bei denen bei mehr als sechs zeitgleich anwesenden haushaltsfremden Personen eine Voranmeldung an das Gesundheitsamt erfolgen muss, online möglich über www.havelland.de oder per Email private feiern@havelland.de,

Da wir aktuell mit einem Inzidenzwert von 44,79 ganz knapp an der 3. Stufe vorbeigeschrammt sind, hat der Bürgermeister schon vorsorglich weitere Einschränkungen angekündigt.