Dorfgemeinschaftshaus geschlossen

Leider macht die deutlich über 60 liegende Inzidenzahl der Corona-Neuinfektionen weitere Maßnahmen erforderlich. Der Bürgermeister Herr Lück informierte über die stattfindenden Landtagssitzung und wird die Änderungen der Umgangsverordnung nach Erhalt – wahrscheinlich morgen früh – weiterleiten.

Bereits jetzt ordnete er die Schließung der Dorfgemeinschaftshäuser an. Es dürfen nur noch Ortsbeiratssitzungen stattfinden, und auch die nur in der gebotenen Kürze. Derzeit denken wir über eine Verschiebung der für den 9.11. geplanten Sitzung nach, wir werden berichten.

von der Sonne angestrahlte Krokusse

Jetzt zählt’s – 3, 2, 1

Man traut sich gar nicht mehr, noch was zu schreiben, weil es am nächsten Tag schon überholt sein kann. Heute stieg die Inzidenz im Landkreis auf über 120. Wenn dies morgen und übermorgen noch so bleibt, werden die Lockerungen wieder zurückgenommen. Im Moment dürfen Kids noch in 20er-Gruppen trainieren, vermelden die Falken auf ihrer Webseite, und auch das ist schon fast wieder Geschichte, weil der dreitägige Warnzeitraum beginnt. Bleibt die Inzidenz über 100, wird wieder verschärft. Über Ostern wird es „Ruhetage“ geben, was bei schönem Wetter heißt, dass man sich allenfalls beim Spazierengehen trifft. Und auch da nur auf Abstand. Oh, jetzt ist die Osterruhe wieder gekippt. Es ist echt schwierig, dran zu bleiben, wenn man nicht den ganzen Tag Nachrichten sehen/hören/lesen will. Aber ja, Ostern mal ganz in Ruhe ist trotzdem eine gute Idee.

Noch ist es kalt, aber die Frühjahrsboten sind zuverlässig erschienen: Krokusse, Schneeglöckchen und eine vorwitzige Osterglocke freuen sich an der Sonne.

Und auch der eine oder andere Gast in Frühlingslaune schaut vorbei. Es wird Zeit für den Frühjahrsputz, dessen gemütlicher Teil, nämlich das Mittagessen von und bei der Feuerwehr, leider ausfallen muss. Muss halt jede/r für sich werkeln, sind die Ostertage doch nah und auch die entsprechende Deko schon ausgebracht. Auch die musste individuell produziert und/oder gestaltet werden, die Keramikmalerei im Dorfgemeinschaftshaus kann derzeit auch nicht stattfinden. Und auch das Osterfeuer fällt aus, wie auch alle weiteren Veranstaltungen und Treffen, die im Frühjahr stattgefunden hätten.

Das Dorfgemeinschaftshaus ist noch geschlossen, und auch die Ortsbeiratssitzungen finden ohne BügerInnenbeteiligung statt (auch wenn es möglich ist, diese coronakonform durchzuführen). So fand die letzte Sitzung am 15.03.2021 im großen Saal statt, um mit der Bürgerinitiative „Potsdamer Norden“ über den Stand des Bauvorhabens „Rastanlage Havelseen“ zu besprechen. An diesem Tag war gerade die Verpflichtung zur Veröffentlichung der Bauunterlagen abgelaufen, bis zum 15.04.2021 können noch Einwendungen erklärt werden. Hierzu hatte die BI auch in Falkenrehde die „Gute(n) Argumente dagegen“ verteilt, wo die Details der Einwendungsmöglichkeiten anschaulich erläutert werden. Dass die Beteiligungsmöglichkeiten des Ortsbeirats nach der Kommunalverfassung nicht unbedingt weitreichend sind, ist bekannt. Überraschend fand der Ortsbeirat, dass nach den Planungsunterlagen aber auch eine Beteiligung der Stadt Ketzin/Havel nicht erfolgt. Umso wichtiger, sich an den Einwendungen wenigstens als Personen zu beteiligen. Denn bei den geplanten Dimensionen wäre es verwunderlich, wenn Falkenrehde nichts von Lärm und Licht der Raststätte mitkriegt. Und den Gedanken, dass nächtens Autofahrer aus den umliegenden Dörfern „mal kurz ein Sixpack an der Tanke holen“, finde ich auch nicht gerade beruhigend.

Trotz der Schließung, die auch den Jugendclub betrifft, hat der Ortsbeirat am Montag beschlossen, Anmeldungen für Familienfeiern u.ä. erstmal entgegenzunehmen. Mit dem Hinweis: Wir können die Saalnutzung nur ermöglichen, wenn die Corona-Schutzregelungen es erlauben. Im Moment gilt wieder, dass sich insgesamt fünf Menschen aus zwei Haushalten treffen dürfen, dafür braucht man keinen Saal. Veranstaltungen zur Unterhaltung sind auch nur soweit erlaubt. Jetzt gerade jedenfalls, doch dies kann sich stündlich ändern. Zwar sollen die Regelungen bis Mitte April gelten, die Verlängerung bzw. die „Notbremse“ können jederzeit zu weitergehenden Einschränkungen führen.

Sonst bleibt nur das übliche: Radfahren, spazieren gehen, joggen, walken mit und ohne Stock. Die ganz mutigen trauen sich auf Inlineskates, jedenfalls an den schönen, sonnigen Tagen. Und zumindest die Wetterprognose sieht ja ganz gut aus.

Zwei Stoffhasen auf einer Gartenbank mit Blumenkorb, nebenan eine Katze
Gemeinsam im Grünen und auf Abstand – geht doch!
Weihnachtsstern

Einen besinnlichen Ersten Advent

wünscht der Ortsbeirat Ihnen allen, Einwohnerinnen und Einwohnern, Nachbarn, Gästen.

Als kleines Licht der Hoffnung wird in den nächsten Tagen der Weihnachtsbaum im Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt werden. Er ist nur von außen zu bewundern. Veranstaltungen werden in diesem Jahr nicht mehr stattfinden.Die Seniorenweihnachtsfeier im Gutshof Havelland ist ebenfalls abgesagt, wie auch der Familienweihnachtsmarkt. Bei einer extrem gestiegenen und womöglich weiter steigenden Inzidenzzahl von aktuell 163 Infizierten ist selbst bei einer Veranstaltung unter freiem Himmel nicht die nötige Sicherheit vor Ansteckung gewährleistet.

Eine gute Zeit zum Lesen

… und glücklicherweise darf die Bibliothek geöffnet werden. Als einzige verbliebene Ausnahme von der Schließung der Dorfgemeinschaftshäuser haben die Nutzer*innen der Bibliothek am Mittwoch, dem 04.11.2020, ab 15:00 Uhr die Gelegenheit, sich mit Lesestoff zu versorgen für die veranstaltungslose Zeit.

Frau Ertel freut sich auf Sie und hat bestimmt den einen oder anderen Tip auf Lager. Bitte denken Sie an die Schutzmaßnahmen – Abstand halten und Mund-Nase-Bedeckung tragen schützt alle.

Zweite Stufe ausgelöst

Wie Bürgermeister Lück heute vormittag informierte, gilt ab heute bis zum 03.11.2020 die Allgemeinverfügung des Landkreises für die Überschreitung der 35er-Grenze von Neuinfektionen.

Dies hat u.a. zur Folge, dass bei Feierlichkeiten von allen Personen, die sich im Raum bewegen und nicht auf ihrem Platz bleiben, auch in den Räumen ein Mund-Nasenschutz zu tragen ist. Dies gilt auch in den Fluren u.a., wo ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Maskenpflicht gilt in Ketzin übrigens auch am Fähranleger und auf der Fähre.

Außerdem sind im Dorfgemeinschaftshaus nicht mehr als 25 Personen bei privaten Feiern erlaubt.

Wie bereits gestern berichtet, muss eine Voranmeldung von Veranstaltungen erfolgen, bei denen bei mehr als sechs zeitgleich anwesenden haushaltsfremden Personen eine Voranmeldung an das Gesundheitsamt erfolgen muss, online möglich über www.havelland.de oder per Email private feiern@havelland.de,

Da wir aktuell mit einem Inzidenzwert von 44,79 ganz knapp an der 3. Stufe vorbeigeschrammt sind, hat der Bürgermeister schon vorsorglich weitere Einschränkungen angekündigt.

Regentropfen auf Plexiglasdach

Trübe Aussichten

nicht nur für den für morgen geplanten „Tag des offenen Ateliers“, was das Wetter betrifft, sondern auch und erst recht die Notwendigkeit von Corona-Schutzmaßnahmen. Nachdem es am Wochenanfang noch ganz gut aussah, wenn man das von Pandemie-Zahlen überhaupt sagen kann, krachen die Werte für das Havelland durch die Decke.

Bürgermeister Bernd Lück, der jetzt täglich per E-Mail über die Infektionszahlen informiert, nannte zuletzt unter Berufung auf die Informationsseite des brandenburgischen Krisenstabs 40,49 als Kennziffer für den Landkreis Havelland. Auf der Skala der Schutzmaßnahmen liegen wir jetzt im orangefarbenen Bereich.

Am Wochenende, spätestens am Montag erwartet der Bürgermeister eine Allgemeinverfügung des Landkreises zur Umsetzung der Corona-Umgangsverordnung, die detailliert die erforderlichen Maßnahmen festlegen wird.

Der Feuerwehrverein hat beschlossen, die traditionellen Eisbeinessen-Termine abzusagen. Weil es natürlich auch den Veranstaltern schwer fällt, auf diese beliebten Dorftreffs zu verzichten, hatten sie zuerst überlegt, einen Außer-Haus-Verkauf zu organisieren. Aber das ist ja nicht die Hauptsache. Klar lassen sich die Einwohner und Einwohnerinnen von Falkenrehde und Umgebung die Eisbeine schmecken, aber noch wichtiger ist ja das Zusammensitzen und plauschen …. Und das geht leider nicht. Wer schon einmal ein Eisbeinessen erlebt hat, der weiß, dass da ein Abstandhalten schon schwierig zu machen ist. Und gegen die duftenden Schwaden anzulüften, funktioniert auch kaum, so dass nur die Absage übrig blieb.

Auch der Seniorenverein hat am Mittwoch die geplante Befragung von Bürgermeister Lück abgesagt, was diesem angesichts der zusätzlichen Arbeit durch die Information über die Lage und Umsetzung der Anti-Corona-Maßnahmen sicher nicht ganz ungelegen kam. Doch wenn die Zeit gekommen ist, wird er sich den Senioren stellen, da haben wir keine Sorge.

Auch andere Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus, auch die privaten Feiern, sind – vorbehaltlich einer anderen Entscheidung durch den Landkreis – zusätzlich zur Einhaltung der Abstands- und Zahlengrenzen nur mit vorheriger Anmeldung beim Gesundheitsamt möglich, soweit mehr als 6 haushaltsfremde Personen zusammentreffen.

Bei Veranstaltungen im Saal ist mindestens auf dem Flur eine Maske zu tragen. Auch im Saal kann es nicht schaden. Der Eingang in den Saal erfolgt durch die Innentür, der Ausgang durch die Gartentür. Ausnahmen gelten nur für den Toilettengang. Hier ist Ein-und Austritt durch die Saaltür möglich, wenn direkte Begnungen vermieden werden. Ist doch so eng da.

Veranstaltungen im Freien sind auf 250 Personen begrenzt. Diese Hürde wird Marlis Konrad in ihrem Gartenatelier wohl nicht austesten können, denn die Prophezeiung sagt für morgen Regen voraus. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Vermutlich macht uns der Regen einen Strich durch die Rechnung

P.S.: Die Weihnachtsmärkte für dieses Jahr sind auch abgesagt.

Vorsichtshalber

haben die Seniorinnen und Senioren die für Mittwoch geplante Befragung des Bürgermeisters der Stadt Ketzin/Havel Bernd Lück abgesagt. Grundsätzlich ist derzeit eine Begrenzung von maximal 25 Personen im Dorfgemeinschaftshaus in Kraft, angesichts steigender Infektionszahlen kann dies aber noch verschärft werden.

Leuchtende Farben im Dorfgemeinschaftshaus

Könnte also passieren, dass die letzten Veranstaltungen im Dorfgemeinschaftshaus im Wortsinne die letzten bleiben. Was schade wäre, denn das Filmfestival der Generationen mit dem Film „Hinter den Wolken“, kam bei den knapp 20 Zuschauern ganz gut an und wir hatten Gelegenheit, die neue Leinwand einzuweihen. Und gleichzeitig eine Art Ausstellungseröffnung, denn wir haben den großen Saal umdekoriert und zeigen Bilder von Marlis Konrad, die am 24.10. zum „Tag des offenen Ateliers“ die Türen ihres Gartenateliers für Besucher*innen öffnen wird, von 14:00 bis 19:00 Uhr. Jedenfalls wenn es nicht regnet, zeigt sie neben eigenen Werken auch die von Birgit Salomo.

Probiert gern was Neues aus: Marlis Konrad

Die Kürbissuppenverkostung war ein voller Erfolg. Rustikal mit Würstchen oder asiatisch angehaucht mit Ingwer mit und ohne Sojasauce und Kokosmilch, fruchtig mit Birne und oder klassisch mit Möhre und Petersilie, jede Suppe schmeckte einfach lecker. Wer auch der Herbstkühle mit warmer, wohlschmeckender Suppe trotzen will, hier die Rezepte.

Dem Landschleicher hinterhergeschlichen

Wenn heutzutage noch Drähte glühen beim Telefonieren, dann gestern abend in Falkenrehde, nachdem im rbb der Besuch des Landschleichers im Dorf ausgelost wurde. Der Beitrag wird morgen im rbb gesendet (sagt die Gerüchteküche, diese wichtige Frage ist uns vor Aufregung entfallen, d.Red.). Zu den Hintergründen und dem „Making of“ demnächst mehr auf dieser Seite unter der Schaltfläche „Dorfleben – Dorfdepesche“.

Nachdem nun auch Falkenrehde im Fernsehen gewesen sein wird (nach „Warten auf den Bus“ in Neu Falkenrehde), beehrt uns das Europäische Filmfestival der Generationen. Der Film „Hinter den Wolken“ wird am kommenden Samstag um 16:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus gezeigt. Wegen der Coronaverhütungsregelungen ist eine Anmeldung erforderlich, unter 80340 auf dem AB im Dorfgemeinschaftshaus oder per E-Mail an ortsbeirat@falkenrehde.de.

Außerdem wird es am kommenden Wochenende ein Heimspiel der Herren des FSV 95 Ketzin/Falkenrehde geben. Sie empfangen die Mannschaft aus Groß Kreutz am Sonntag um 14:00 Uhr auf dem Sportplatz.

Bunter Oktober

Nicht nur, dass sich die Bäume in den strahlendsten Farben präsentieren, auch sonst wird es bunt.

Die Seniorinnen und Senioren aus Falkenrehde und Umgebung verbrachten einen angeregten Nachmittag auf der Apfelplantage Lienert in Wustermark. Wobei Äpfel nur einen Teil der Obstsorten darstellen, der selbst gepflückt werden kann oder im Hofladen erworben. Ein Cafébesuch rundete den Nachmittag ab. Ob Apfelkuchen gegessen wurde, ist nicht überliefert.

Auch im Oktober hat sich der Seniorenverein Falkenrehde e.V. einiges vorgenommen:

Bunt und bewegt wird es am Samstag, den 17.10.2020 im Saal des Dorfgemeinschaftshauses. Dann wird im Rahmen des Europäischen Filmfestivals der Generationen der Film „Hinter den Wolken“ gezeigt, in dem sich Emma und Gerard nach 53 Jahren, 3 Monaten und 6 Tagen wiedertreffen. Das haben sie bei Facebook verabredet in seliger Unkenntnis der z.T. harschen Reaktionen, die ihre spät(wiedergefunden)e Liebe in ihrer Umgebung hervorrufen.

Wegen der Coronaeinschränkung wird um Anmeldung gebeten unter ortsbeirat@falkenrehde.de. Und wer es verpasst, kann am 05.11.2020 im Bürgersaal in Ketzin sein Glück versuchen.

Ordentlich Farbe gekriegt hat auch das Kassenhäuschen am Sportplatz. Die Falken konnten Christian Hipp von artefx. dafür gewinnen, das Vereinslogo dort anzubringen. Der hat auch schon den Florian der Feuerwehr gesprüht.

Sehenswert! (Und auch das letzte Spiel, das die Herren gegen Pessin mit 3:0 gewinnen konnten, spricht dafür, mal wieder auf den Sportplatz zu gehen.)

Richtig bunt wird es dann am Wochenende 24./25. Oktober, wenn der Tag des offenen Ateliers nachgeholt werden wird. Jedenfalls, wenn schönes Wetter ist, präsentiert Marlis Konrad ihre Arbeiten in und um ihr Gartenatelier, am 24. 10. 2020 von 14:00 bis 19:00 Uhr.

Offenes Atelier erst im Oktober
Offenes Atelier erst im Oktober
Kreatives Schaffen in der Coronapause